Die Geschichte von Erich Kästner und seiner Mutter ist eine besondere: "Meine Mutter war mein bester Freund", sagte er über sie. Und sie wusste: "Mein Sohn verschweigt mir nichts." Tatsächlich war der kleine Erich seiner Mutter Lebens-elixier sowie Schutzengel. Auch in späteren Jahren versuchte er, ihr beides zu sein - und sich trotzdem ganz behutsam ein wenig von ihr zu lösen. Seine Mutter war ihm Freundin, Reisekameradin, Beraterin in Liebesdingen wie in Modefragen, erste kritische Leserin seiner Manus-kripte und - heutzutage unvorstellbar - unermüdliche Instandhalterin seiner Wäsche, auch als Kästner längst in Berlin lebte. Es war eine innige Beziehung von beiden Seiten, nicht immer leicht, aber stets von Liebe geprägt. Die große Kästner-Kennerin Sylvia List hat jetzt die schönsten Gedichte, Geschichten und Briefe versammelt, die Erich Kästner seiner Mutter gewidmet hat.
Atrium, 2010
224 S., zahlr. Abb., gebunden
18,2 x 14,4 cm
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