Gurlitt gilt nicht nur als Begründer der sächsischen Denkmalpflege, sondern auch als profunder Kenner der barocken Zeit August des Starken. So lag es nah, ein Buch zu schreiben - von den Beziehungen eines deut-schen Barockfürsten zu den geistigen und wirtschaft-lichen Verhältnissen seines Landes. Mit seinem Alterswerk wollte er "das "frivole" Zeitalter des Barock in einem seiner echtesten Vertreter dar(zu)stellen, nicht um diesen zu verherrlichen, aber auch nicht um in die Tonart jener zu verfallen, die aus der Sitte ihrer Zeit und ihrer Umgebung heraus die Vergangenheit schulmeisterten". Der zweite Band enthält die Kapitel: Kirche - Industrie und Handel - Die Kunst. Das Ganze wird vervollständigt durch eine Zeittafel und ein Namensverzeichnis.
Sibyllen-Verlag, 1924
359 S., 48 sw-Abb., gebunden
22,8 x 15,8 cm
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